"Dass am Grunde der Moldau die Steine wandern, mag sein ..." Harry Oberländer präsentiert seinen Gedicht-Zyklus "Chronos Krumlov"
Sonntag den 12. August 2012 11 Uhr im Nebbienischen Gartenhaus (Bockenheimer Anlage - hinter Hilton Hotel - City Frankfurt).
Thomas Berger trägt Gedichte vor - dazu improvisiert Claudia Burris am Flügel.
Rückblick:
Völlig unvorgesehen haben wir (das Duo PRISMA mit Berenike Derbidge Cello und Claudia Burris Klavier) am 11. September 2011, 11 Uhr im Nebbienischen Gartenhaus (Bockenheimer Anlage - hinter Hilton Hotel - City Frankfurt) eine Konzertvertretung übernommen.
Ähnlich unserem letzten Aprilkonzert - "Aprilsch(m)erz" - haben wir auch dieses Mal völlig frei improvisiert. Und auch das Publikum konnte sich wieder mit Anregungen und Vorschlägen einbringen...
Wir haben uns ganz der Eingebung des Augenblicks überlassen. Es wurde ein Konzert voll sprudelnder Energie und kraftvollem Ausdruck - ein voller Erfolg.
Nach einer längeren Introduktion konnte sich das Publikum dann aktiv mit Vorschlägen beteiligen.
So wurde ein Bild der Ausstellung in Musik umgesetzt.
Auch gab es ein Gedicht zu 'spielen',
dann das Osterlamm.
Die spontane Umsetzung der gegebenen Thematik hat die Zuhörer offenbar fasziniert,so wie auch wir immer wieder überrascht waren über die Fülle der Inspiration, die sich in solchen Situationen einstellt.
Inzwischen gibt es eine CD vom Konzertmitschnitt.
CD Aprilsch(m)erz
Mitschnitt des öffentlichen Konzertes im Nebbienischen Gartenhaus Frankfurt am 1. 4. 11
Einmal im Monat spiele ich in der Sankt-Ignatius-Kirche in Frankfurt (meist am dritten Wochenende) jeweils samstags und sonntags die Gottesdienstbegleitung - meist auf dem Klavier, seltener auf der Orgel.
Die Ignatius-Kirche hat eine beeindruckende Architektur, die mich immer wieder begeistert. Der Architekt Gottfried Böhm schuf hier einen hohen zeltartigen Bau mit herrlichen Glasfenstern.
in Frankfurt. Es war ein zauberhafter Abend, dem Frau Marzi in ihrer spannenden Art Märchen von Geld und Gold erzählte. Meine Musik war zum Teil improvisiert; ich habe jedoch auch eingene Kompositionen gespielt.
Beim Kinderkonzert "Tanz der Mäuse" am sechsten September spielten zwei Schülerinnen Stücke aus meinen Klavieralben.
Wir hatten volles Haus und die Kinder tanzten in allen Variationen.
Die Kleinsten tanzten auf den Armen der Väter den Sternenwalzer und alle beteiligten sich am Reigen der Meermädchen.
Beim Schlangentanz bildeten alle eine am Boden zusammengerollte Schlange, die sich langsam zu den Klängen der Musik empor wand.
Für die Kinder war es spannend, zu erfahren, wie man mit der Ganztonleiter 'Weltraummusik' spielen kann oder wie man mit der Verschiebung von halbtonschritten orientalische Klänge zaubert.
Es war ein fröhliches Ereignis mit viel Lachen und Bewegung und so danke ich hier nochmal allen Mitwirkenden.
Zum Schluss gab es dann noch eine Schüssel voller süßer Mäuse zum Naschen.
Bei der Konzertmatinée am siebten September spielte ich dann unter dem Motto 'Traumreise' einen Querschnitt aus all meinen Klavieralben.
Der strahlend blaue Spätsommertag in dem schönen historischen Gartenhaus unter der wundervollen großen alten Platane sorgte seinerseits für Stimmung ...
Am 18. November stand eine Lesung französischer Dichterinnen auf dem Programm.
Dazu improvisierte ich frei auf dem Flügel des Gartenhauses wie schon im Vorjahr bei Borchert.
Am dritten Novemberwochenende reiste ich dann nach Litauen. Zuerst fuhr ich nach Klaipeda wo ich an der dortigen Musikschule ein Konzert gab. Die Konzerte in Litauen brachten mir viele neue Kontakte und setzten einen regen Austausch in Gang.
In Palanga ist die Musikschule gleichzeitig eine Kunstschule. Alles war mit wunderbaren Bildern geschmückt.
Für das Konzert hatten einige Kinder Stücke aus ‚Tanz der Mäuse’ vorbereitet, welche wir dann vierhändig spielten. Im Weiteren stellte ich wieder Stücke aus meinen Klavieralben vor und alles fand guten Anklang.
Am Ende spielten einige Schüler der Musikschule ihrerseits etwas für mich. Das fand ich sehr schön.
Besonders berührt aber hat mich, dass fast alle die zu dem Konzert kamen, Blumen mitbrachten. Ich hatte am Ende einen ganzen Arm voller Rosen. Das war ein wirklich beglückendes Gefühl.
Danke den Menschen in Litauen für all das Schöne, das ich in diesem Land erleben durfte!
Wieder zurückgekehrt bin ich froh, dass erst mal noch nicht viel Neues ansteht.
Vielleicht komme ich nun endlich dazu, mich um die lang schon geplante CD-Einspielung meiner Kompostionen zu kümmern ...